Im Sinne eines offenen Meinungsaustausches veröffentlichen wir hier die aktuellen Entwicklungen zum Thema "Wiederaufbau der Ulrichskirche". Wir erlauben uns, ausgewählte gegenteilige Meinungen zu kommentieren. Wir bitten darum, antichristliche und antireligiöse Argumentationen zu unterlassen. Der Vorstand des Kuratoriums Ulrichskirche e.V.
Das Eröffnungskonzert der 20. Magdeburger Telemannfesttage im Opernhaus war ein musikalischer Paukenschlag erster Güte. Das musikalische Programm der nächsten neun Tage ist von herausragender Qualität, so auch die heutige Darbietung der Epoca Barocca im Schinkelsaal des Gesellschaftshauses. Besuchen Sie die vielen Veranstaltungen der Telemannfesttage, es lohnt sich!
Unter dem Motto spielräume. HofMusikStadt werden vom 12. bis zum 21. März 2010 in Magdeburg die 20. Telemann-Festtage stattfinden. Diese Jubiläumsfesttage wollen sich Telemanns Wirken im Spannungsfeld zwischen höfischer Musikkultur und städtischem Musikleben widmen. Das beginnende 18. Jahrhundert war nicht zuletzt aufgrund neuer, dem Gedankengut der Aufklärung verpflichteter Denkmodelle von großen Veränderungen gezeichnet, die sich unmittelbar auch auf das Musik- und Geistesleben auswirkten. Aus Telemanns Wirken wird deutlich, dass er sich aufmerksam den Veränderungen stellte und beträchtlich dazu beitrug, Strukturen mit zu formen bzw. weiterzuentwickeln, die bis in unsere Zeit hinein Bestand haben (z.B. bürgerliches Konzertwesen, Notendruck und Musikverlagssystem, Mitwirkung in Societäten, bürgerliche Oper). Programmhinweise unter:
http://www.telemann-festtage.de/pages/1_2_0.html
Telemanns Tauf- und Gemeindekirche Heilig-Geist fiel 1959, nachdem sie bereits wieder aufgebaut und in Nutzung war, den Sprengladungen der SED-Verantwortlichen zum Opfer. Telemanns Vater wirkte als Kantor an allen sechs Magdeburger Stadtpfarrkirchen, so auch an St.Ulrich und Levin. Die wiederaufgebaute dreischiffige, gewölbte Halle der Ulrichskirche böte herausragende akustische Eigenschaften für Telemanns Oeuvre, die lt. Expertenaussagen denen der Johanniskirche und des Klosters Unser Lieben Frauen deutlich überlegen wären. Was die Thomaskirche in Leipzig für Bach, die Marktkirche in Halle für Händel könnte die Ulrichskirche in Magdeburg für Telemann werden.
Das Kuratorium Ulrichskirche e.V. gratuliert Vereinsmitglied Brigitte Draeseke recht herzlich zu Ihrem 80. Geburtstag. Bei der Feier wurden Kompositionen des Vorfahren und Komponisten Felix Draeseke (siehe auch http://de.wikipedia.org/wiki/Felix_Draeseke) aufgeführt. Felix Draeseke gehörte im deutschsprachigen Raum zu den bedeutendsten Komponisten seiner Zeit. Er war Enkel des Magdeburger Bischofs Johann Heinrich Bernhard Draeseke, nach dem in Magdeburg ein Platz in der Alten Neustadt benannt ist.
Wir möchten auf die Konferenz "Schönheit und Lebensfähigkeit der Stadt" hinweisen, die das Institut für Stadtbaukunst Dortmund vom 11.-12.03.2010 in Düsseldorf in der Rheinterasse, Joseph-Beuys-Ufer 33, veranstaltet. Für die Organisation ist verantwortlich Dr.-Ing. Kathrin Groke ( Email: kathrin.groke@tu-dortmund.de, Tel.: 0231 / 755 - 47 65). Das Programm ist in zehn Punkte unterteilt:
1. STADTTHEORIE. Komplexität statt Reduktion
2. STADTGESELLSCHAFT. Stadtquartier statt Wohnsiedlung und Gewerbepark
3. STADTPOLITIK. Stadtbürger als Gestalter statt anonymer Immobilienwirtschaft
4. STADTBILD. Städtebau statt Fachplanung
5. STADTVERKEHR. Stadtstraßen statt Autoschneisen
6. STADTARCHITEKTUR. Gebautes Ensemble statt individualistischer Eventarchitektur
7. STADTÖKONOMIE. Einzelhandel statt Ketten
8. STADTGESCHICHTE. Langfristige Stadtkultur statt kurzfristiger Funktionserfüllung
9. STADTIDENTITÄT. Denkmalpflege statt Branding
10. STÄDTISCHE UMWELT. Nachhaltig bauen statt schnell verpacken
http://www.dis.tu-dortmund.de/index.php?option=com_content&task=view&id=91&Itemid=104
Wie die Magdeburger Volksstimme berichtet, sind die Abrisspläne der Stadt für die Alte Feuerwache durch das engagierte Auftreten und Handeln einzelner Stadträte und Stadtratsfraktionen zurückgestellt worden. Das letzte Stück Altstadt an der Ernst-Reuter-Allee darf nun auf einen Investor hoffen. Leicht vorstellbar ist die Schönheit des Gebäudes nach einer möglichen Restaurierung. Unter der pinkfarbenen DDR-Putzfassade findet sich weiterhin die hochwertige Klinkerfassade der Gründerzeit. Das Gebäude bildet mit der Doppelturmfassade der Ulrichskirche eine stadtbildprägende Einheit.
Ich heiße Nina und gehe in die 4. Klasse. Wir mussten vor einiger Zeit einen Vortrag über unsere Heimatstadt Magdeburg halten. Ich habe mich entschieden, über die Ulrichskirche zu berichten, wo sie stand, wie sie zu ihrem Namen kam und dass es einen Verein gibt, der sich für ihren Wiederaufbau einsetzt. Für den Vortrag habe ich eine 1 bekommen. Ich würde mich auch freuen, wenn die Ulrichskirche wieder aufgebaut wird.

Wie die Volksstimme berichtet, soll auf dem für das Frühjahr geplanten Kolloquium ausgelotet werden, in welcher Form sich Magdeburg bei den Feierlichkeiten zum Reformationsjubiläum 2017 beteiligen kann. Zu Recht wird in der Meldung die herausragende Bedeutung Magdeburgs und der Ulrichskirche als Wiege der Reformation, in der zahlreiche Flugschriften und die Magdeburger Centurien entstanden, betont. Das Kuratorium Ulrichskirche kann mit der Förderung des Wiederaufbaus dieses kirchengeschichtlich wichtigen Sakralbaus bis 2017 einen wichtigen Beitrag für Magdeburg leisten und freut sich daher auf eine Teilnahme an diesem Kolloquium.
Der neue Ulrichskirchen-Newsletter mit einer ausführlichen Zusammenfassung der Arbeit des Kuratoriums Ulrichskirche e.V. in den Monaten Januar und Februar 2010 ist nun im Login-Bereich für alle Mitglieder downloadbar:
Inge Poetzsch hält im Rahmen einer Vortragsserie der Otto-von-Guericke-Gesellschaft (131. Guericke-Treff) um 18.30 Uhr in der Unibibliothek einen Vortrag über das "Leben und Wirken der Kathedralenbauer".


Reges Interesse herrschte heute an der Ulrichskirche aus Schnee. Viele Magdeburger machten sich ein Bild von den tatsächlichen Ausmaßen der Kirche, bei deren Wiederaufbau natürlich der Springbrunnen und große Teile der Grünfläche erhalten bleiben.
Zur besseren Orientierung innerhalb der Ulrichskirche aus Schnee hier die Bezeichnungen der einzelnen unterirdischen Baukörper, die auf ihre baldige archäologische Aufarbeitung warten.
Mitglieder des Kuratoriums Ulrichskirche e.V. trafen sich am Samstag nach ergiebigen Schneefällen zu einer spontanen Aktion auf dem Ulrichplatz, um die Fundamente der Magdeburger Ulrichskirche mit Wänden und Steinen aus Schnee zu bebauen. Hierbei konnten sogar die Eingangsportale der Ulrichskirche nachgebildet werden. Viele interessierte Magdeburger hielten inne, um das Treiben zu beobachten und sich ein Bild davon zu machen, wo die Magdeburger Ulrichskirche einst gestanden hat. Mit einer Grundfläche von 30m x 50m nimmt die Kirche nur ein Viertel der Platzfläche ein. Ein Passant forderte sogar die baldige Verwendung von Natursteinen, die dann von den Bürgern der Stadt als Spende erworben und verbaut werden können. Bei 235.000 Einwohnern sollte die Kirche dann bald fertig sein. Soweit ist es aber noch nicht, zunächst geht es darum, die bis in die Ottonik zurückreichenden Fundamente freizulegen und zu untersuchen. Im Osten der Kirche wird sogar eine Gruft mit Gewölben vermutet. Welche Großstadt kann schon von sich behaupten, unter dem zentralsten Platz der Stadt einen solchen Schatz liegen zu haben?

Die Vorstandsmitglieder Dr. Matthias Sens und Dr. Tobias Köppe reisen zusammen nach Wittenberg, um die Verantwortlichen für die Lutherdekade (Luther 2017) über die Arbeit des Kuratoriums Ulrichskirche e.V. in Magdeburg zu informieren und Möglichkeiten der Integration des Wiederaufbauprojektes zu evaluieren. Die Themenjahre 2011 (Reformation und Freiheit), 2012 (Reformation und Musik) und 2014 (Reformation und Politik) bieten gute Anknüpfungspunkte für die Einbindung der Ulrichskirche in die Lutherdekade:
www.luther2017.de/lutherdekade_themenjahre_de.html
Die Gespräche waren äußerst konstruktiv und zufriedenstellend. Für eine engere Einbindung der Landeshauptstadt von Luthers Land wurde geworben. Die beiden Vorstandsmitglieder nutzen dann noch die Gelegenheit, dem Ulrichskirchenpfarrer Nikolaus von Amsdorff in der Schloßkirche zu Wittenberg einen Besuch abzustatten. Von Amsdorff war Luthers engster Vertrauter und machte Magdeburg als Superintendent zur ersten der Reformation gewonnenen Großstadt der Erde.
Monatliches Treffen des Vorstandes zu aktuellen Fragen und Ereignissen.
Vereinsmitglied Viola Moore lädt wieder alle Mitglieder und Interessierten zum Informationsaustausch und zum gemütlichen Beisammensein in das Restaurant Ratskeller im Rathaus am Alten Markt 1 ein. Beginn 19 Uhr.
Olaf Czogalla, Vorsitzender des Ausschusses für Stadtentwicklung, Bauen und Verkehr der Landeshauptstadt Magdeburg unterstützt den Wiederaufbau der Magdeburger Ulrichskirche: "Die Landeshauptstadt Magdeburg sollte die Initiativen zum Wiederaufbau der Ulrichskirche unterstützen. So sollte im Stadrat bald erwogen werden, das erforderliche Grundstück hierfür bereit zu stellen. Die Ulrichskirche wäre die beste städtebauliche Lösung für diesen Teil des Stadtzentrums. Als Nutzung könnte ich mir gut ein Zentrum für die Kultur des Mittelalters vorstellen."
Das Kuratorium Ulrichskirche e.V. begrüßt die Imagekampagne der Stadt, sind doch beide Ottos eng mit der Magdeburger Ulrichskirche verbunden. Otto der Große war Ulrich von Augsburgs engster Freund und Weggefährte, beide schlugen zusammen 955 die Ungarn zurück, "die Stunde Null der deutschen Geschichte" (Guido Knopp). Otto von Guericke wurde in der Ulrichskirche getauft, war Gemeindemitglied, hat in ihr geheiratet und sie als erste Kirche der Stadt nach der Zerstörung 1631 wieder aufbauen lassen. Informieren Sie sich auch unter http://www.ulrichskirche.de/cms/ottostadt.html. Dennis Hippler, Dr. Tobias Köppe und Heike Lauf nahmen an der Auftaktveranstaltung für das Kuratorium Ulrichskirche e.V. teil. Wirtschaftsminister Dr. Reiner Haseloff und OB Dr. Lutz Trümper eröffneten die Kampagne.
Magdeburg startet am 02.02.2010 die Dachmarkenkampagne "Ottostadt" mit einer Veranstaltung auf dem Alten Markt vor dem Rathaus. Beginn ist um 17 Uhr. Hier das Logo, welches für die Verbreitung der Dachmarke eingesetzt werden wird:
Das Dezernat für Wirtschaft, Tourismus und regionale Zusammenarbeit lädt Vertreter Magdeburger Institutionen, Vereine und Wissenschaftseinrichtungen zu einem "Ottostadt"-Workshop ein. Ziel ist es, die Möglichkeiten einer Zusammenarbeit zu evaluieren und Ideen für das gemeinsame Projekt zu erarbeiten. Für das Kuratorium Ulrichskirche e.V. nimmt PD Dr. Volkmar Stein teil.
Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper hat auf seiner traditionellen Jahresauftakt-Pressekonferenz Vertreter der Medien über die wichtigsten Magdeburger Vorhaben und Ziele für 2010 informiert:
"Unsere Hauptthemen in diesem Jahr sind die Wirtschaftsförderung zur Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen, die Umsetzung der mit Mitteln aus dem Konjunkturpaket II geförderten Investitionen, die Internationale Bauausstellung IBA, der Start für die neue Dachmarke der Landeshauptstadt sowie der Rückblick auf 20 Jahre Deutsche Einheit und kommunale Selbstverwaltung", nennt der Oberbürgermeister die zentralen Ziele. Ein Höhepunkt des Jahres 2010 ist der offizielle Start für die neue Dachmarke "Ottostadt Magdeburg" am 2. Februar. "Die Vorbereitungen für den Startschuss laufen auf Hochtouren. Mit der neuen Dachmarke und gezielten Kampagnen wollen wir das Image Magdeburgs weiter aufwerten, dem Stadtmarketing einen neuen Impuls geben und sowohl den Tourismus als auch den Wirtschaftsstandort stärken", begründet Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper die Aktivitäten der Stadtverwaltung zur Steigerung des Bekanntheitsgrades. "Mit der Identität als Ottostadt kann sich Magdeburg gegenüber anderen Städten und Regionen deutlich hervorheben." (Vollständiger Bericht unter http://www.magdeburg.de/index.phtml?sNavID=1.100&&mNavID=1.100&object=tx|698.5903.1)
Der Förderverein Kuratorium Ulrichskirche e.V. vereint im wahrsten Sinne des Wortes viele Bürger der Stadt, die sich für das Anliegen des Wiederaufbaus einsetzen. Die Bemühungen des Vereins decken sich mit den Zielen der Stadt, Magdeburg eine angemessene Beachtung zu verleihen und das Geschaffene der letzten Jahre mit neuen Inhalten zu bereichern.
Dr. Christian Halbrock von der Forschungsabteilung der Bundesbeauftragten für die Unterlagen der Staatssicherheit der ehemaligen DDR in Berlin ergänzt mit seinem profunden Fachwissen die Internetseite www.kirchensprengung.de. Unter dem neuen Button Aufarbeitung" (http://www.kirchensprengung.de/Aufarbeitung.htm) wurde eine Ansprache von Dr. Halbrock online gestellt, die die Kirchensprengungen in der DDR analysiert und auch die Initiative des Kuratoriums Ulrichskirche e.V. in Magdeburg zum Inhalt hat.
Der stellvertretende Vorsitzende des Kuratoriums Ulrichskirche e.V., PD Dr. Volkmar Stein, hat seine Geburtstagsfeier zum Anlaß genommen, um Spenden für den Wiederaufbau der Magdeburger Ulrichskirche zu bitten. Hierbei sind 1093,- Euro zusammengekommen! Hierfür danken wir Herrn Stein herzlichst und freuen uns über diese tolle Idee.
Das auf der Abbildung dargestellte Kirchenmodell ist ein Gemeinschaftsprojekt von Raffinezza-kreativ gestaltete Unikate (siehe auch www.raffinezza.de) und dem Ingenieurbüro Michael Kautz (Optomechanik und Präzisionsgerätebau, Wildenbruchstr. 15, 07745 Jena) zur Unterstützung des Wiederaufbaus der Ulrichskirche in Magdeburg.
Bereits drei Gästebucheinträge in diesem Monat zeigen, dass sich immer mehr Bürger an der Arbeit des Fördervereins Kuratorium Ulrichskirche e.V. erfreuen und den Wiederaufbau der Magdeburger Ulrichskirche unterstützen.
Der Infostand des Kuratoriums Ulrichskirche e.V. zum Gedenken an die Bombardierung Magdeburgs vor 65 Jahren findet als Teil der Aktion „Meile der Demokratie“ statt. Diese „Meile“ wurde am 17.01.09 erstmals vom 'Bündnis gegen Rechts Magdeburg'ausgerichtet. Das Bündnis ist ein Zusammenschluss von zivilgesellschaftlichen Initiativen, Gewerkschaften, Parteien und Einzelpersonen, die seit Jahren demokratische und friedliche Protestaktionen gegen den Versuch von Rechtsextremen organisieren, die Erinnerung an die Bombardierung der Stadt am Ende des Zweiten Weltkrieges zu missbrauchen. Die Zerstörung der Ulrichskirche war das Ergebnis der Wirken zweier Gewaltregime, des Nationalsozialismus und des SED-Regimes. Der Wiederaufbau soll damit ein Zeichen gegen Krieg und Gewaltherrschaft sein, für Wiedergutmachung und Toleranz. In diesem Sinne beteiligt sich das Kuratorium Ulrichskirche an der "Meile der Demokratie" am Samstag 16.01.10. Der Informationsstand wird auf Höhe der Buchhandlung Fritz Wahle stehen. Von 12.00 bis 18.00 Uhr sind alle interessierten Bürger herzlich eingeladen, sich dort über den Wiederaufbau unserer Ulrichskirche und die Arbeit des Kuratoriums zu informieren und mitzudiskutieren. Um 15.00 soll mit allen Akteuren vom Hasselbachplatz bis Universitätsplatz ein Band der Demokratie geknüpft werden, ein Zeichen für Toleranz. Die Veranstalter der Meile bitten darum, hierfür bunte Bänder mitzubringen.
Mitglieder des Kuratoriums Ulrichskirche e.V. und des Vereinsvorstandes nehmen am Neujahrsempfang des Oberbürgermeisters der Stadt Magdeburg, Dr. Lutz Trümper, teil.
Monatliches Treffen des Vorstandes zu aktuellen Fragen und Themen.
Mitglieder des Vorstandes des Kuratoriums Ulrichskirche e.V. treffen sich mit Führungspersönlichkeiten der Evangelischen Kirche in Magdeburg, um zu informieren und um am Nutzungkonzept für die wieder aufgebaute Kirche zu arbeiten.
Mitglieder des Vorstandes des Kuratoriums Ulrichskirche e.V. treffen sich mit einer Vertreterin des Landes Sachsen-Anhalt, um über den Stand der Arbeit des Fördervereins zu informieren und um weitergehende Unterstützung zu bitten.
In der Magdeburger Ulrichskirche entstanden die weltberühmten Mageburger Centurien. Ein beachtlicher Teil der heute noch in Magdeburg vorhandenen Schriften aus dem 16. Jahrhundert stammen ebenfalls aus der Ulrichskirche (z.B. von Matthias Flacius, Eberhard Weidensee, Michael Lotter, Georg Rollenhagen,...). Teilweise finden sich diese Personen auch in Wilhelm Raabes wunderbarer Erzählung "Unseres Herrgotts Kanzlei", die die Belagerung der Stadt 1550/51 spannend erzählt. Ein Muß für jeden Magdeburger. Für 2010 ist ein Buch zur Ulrichskirche von Dr. Tobias Köppe geplant. Es wird die Geschichte, die Gegenwart und die mögliche Zukunft der Ulrichskirche zeigen. Für das Buchprojekt werden noch Firmen gesucht, die als Sponsoren fungieren. Interessenten wenden sich bitte an info@ulrichskirche.de oder telefonisch an 0151/50151370. Der neue Button "Literatur" auf der Homepage informiert über alle Bücher rund um St. Ulrich und Levin:
Mitglieder und Interessierte treffen sich zum Gedankenaustausch im Magdeburger Ratskeller. Trotz winterlicher Schneebehinderung waren wieder alle Plätze besetzt. Ein Gast verabschiedete sich mit den Worten: "Meine Damen, meine Herren, das war der schönste Stammtisch, den ich seit langem besucht habe!"
Wir bitten den Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper und die Magdeburger Stadträte, den Wiederaufbau der Magdeburger Ulrichskirche im Jahre 2010 ganz oben auf die Agenda zu setzen. Getreu des Ausspruchs von
Martin Luther: "Wer etwas will anfangen, der mag es beizeiten tun!"
Der offzielle Antrag des Kuratoriums Ulrichskirche e.V. vom Januar 2009 auf Diskussion des Anliegens im Stadtrat harrt weiterhin seiner Bearbeitung. In Berlin, Potsdam und Dresden stehen OB und Rat fest hinter den lokalen Wiederaufbauprojekten. Die Dresdner Frauenkirche hat laut einer Studie bereits das 3-fache der Investitionskosten von 180 Millionen Euro in die Stadtkasse zurück gespielt. Auch Magdeburg muß sich nach 40-jährigem sozialistischem Zwischenspiel rasch wieder seiner jahrtausendelangen Historie besinnen. Neben Ausstellungen, Symposien und Arbeitsgruppen muß sich dies auch in einer sicht- und greifbaren baulichen Form in der Innenstadt widerspiegeln, dem Wiederaufbau der Magdeburger Ulrichskirche! 2017 rückt näher, 2010 gilt daher getreu nach Luther: Fangen wir jetzt an!
Wir wünschen Ihnen ein frohes und gesundes neues Jahr 2010! Die Entwicklung der Magdeburger Innenstadt wird dieses Jahr ein zentrales Thema sein. Neben den Rekonstruktionsvorhaben Sterntor und Ulrichskirche wird auch zeitgenössische Architektur die weitläufigen Innenstadtbereiche Magdeburgs weiter verdichten und eine verbesserte Aufenthaltsqualität schaffen.