
Wir wünschen allen Freunden der Magdeburger Ulrichskirche einen guten Rutsch und ein frohes neues Jahr 2012. Bleiben Sie gesund und uns verbunden! Wir machen weiter!
Wir wünschen allen Freunden der Magdeburger Ulrichskirche ein gesegnetes Weihnachtsfest 2011. Bleiben Sie unserem Förderverein und unserer Idee auch in 2012 und den folgenden Jahren eng verbunden.
Postkarte der Magdeburger Ulrichskirche mit Weihnachtsbaum aus den 1930er Jahren
Am 06.12.2011 haben Gerd Reinecke, der Schöpfer des Stadtmodells im Infopavillon und Uwe Thal - nach einer dahingehenden Bitte der Stadtverwaltung - die Ulrichskirche, welche im Zuge der Präsentation der Befürworter und Gegner während des Bürgerentscheids im Modell integriert worden war, wieder entfernt.
Herr Reinecke. der das Modell der Ulrichskirche fertigte, hat es nunmehr dem Kuratorium zu treuen Händen übergeben. Die kleine, grüne Kirche ruht jetzt in Samt gehüllt in einem kleinen Holzkästchen und harrt dort ihrer Wiederkunft. Gerade in den vergangenen Wochen haben die Mitglieder des Kuratoriums durch ihre zahlreichen Aktivitäten und neuen Initiativen bewiesen, dass der Glaube daran bei weitem nicht verloren gegangen ist. Wir hoffen auf eine baldige, dann von einer Vielzahl der Magdeburger gewollte Rückkehr nicht nur in das Modell, sondern vor allem auch an ihren angestammten Platz im Herzen der Stadt. Wir sind so frei!

Wir freuen uns, das erste exakt nach alten Bauplänen erstellte Modell der Magdeburger Ulrichskirche präsentieren zu dürfen. Herr Willfried von Wechmar aus Laatzen bei Hannover hat es für uns gebaut und brachte es persönlich in seinem Kombi nach Magdeburg:
Das Modell im Maßstab 1:50 zeigt erstmals auch die Anbauten der Ulrichskirche, die Wredekapelle und die Sakristei. Weitere Informationen rund um das Modell finden Sie im Ulrichsboten Nr. 6 (siehe auch Aktuelles).
Der Ulrichsbote Nr. 6 / Dezember 2011 kann per Email (ulrichsbote@googlemail.com) bei der Redaktion des Ulrichsboten (Brigitte Draeseke, Wolfgang Wurm, Robert Christian Knorr, Hans Jörg Müller) angefordert werden. Folgend ein Artikel aus dem aktuellen Boten:
Von der Kulturcharta zur Kulturhauptstadt? Magdeburgs Bewerbung als Kulturhauptstadt 2020
Der Beigeordnete für Kultur, Schule und Sport, Herr Rüdiger Koch spricht am 28. November um 19 Uhr über das Thema Kulturhauptstadt Magdeburg 2020. Außerdem wird es um bereits erreichte und zukünftige Herausforderungen im Kunst - und Kulturbereich gehen. Der Eintritt ist frei.
Veranstaltungsort: Volkshochschule, Leibnizstraße 23, 39104 Magdeburg
Monatliches Treffen des Vorstands zu aktuellen Themen und Fragestellungen.
Im Volksstimmeartikel vom 18.11.2011 "Magdeburgs dienstältester Wetterfrosch nimmt Abschied von der Aßmannstraße wird über Willi Willmann berichtet. Hier heißt es u.a.: "Verpasste Chancen sind für ihn der abgeschmetterte Wiederaufbau der Ulrichskirche. Und zweitens, dass die Tony-Cragg-Plastik nicht verwirklicht wurde." Wir teilen beide Auffassungen.
siehe auch www.volksstimme.de/nachrichten/magdeburg/666421_Magdeburgs-dienstaeltester-Wetterfrosch-nimmt-Abschied-von-der-Assmannstrasse.html
Der Ulrichsbote Nr. 5 / November 2011 kann per Email (ulrichsbote@googlemail.com) bei der Redaktion des Ulrichsboten (Brigitte Draeseke, Wolfgang Wurm, Robert Christian Knorr, Hans Jörg Müller) angefordert werden.

Zum 4. Geburtstag des Vereins organisierten die Mitglieder eine Andacht am Bronzedenkmal der Ulrichskirche am Ulrichsplatz. Die ca. 60 Gäste hörten eine Andacht von Propst i.R. Dr. Matthias Sens. Begleitet wurde die Andacht durch Frau Anne Schumann an der Trompete. Im Anschluss gab es interessante Gespräche zur Kirchengeschichte der Stadt und zum Reformationstag.
Hier können Sie die Andacht nachlesen: pdf
Das Kuratorium lädt auch in diesem Jahr zu einem Reformationsgedenken auf dem Ulrichsplatz am Ulrichskirchenmodell ein. Gleichzeitig ist es der vierte Geburtstag des Kuratoriums Ulrichskirche e.V. Die Einladung erfolgt zu 15:17 Uhr, um mit der Uhrzeit symbolträchtig das Datum aufzunehmen. Ein entsprechender Vorschlag stammt aus dem Dekadenprogramm der Evangelischen Kirchen Deutschlands (EKD). Die Worte zum Gedenken spricht Propst i.R. Dr. Matthias Sens. Alle Vereinsmitglieder und Interessierten sind dazu herzlich eingeladen.
Die Internetseite www.kirchensprengung.de erfreut sich hoher Zugriffszahlen. Sie wurde nun mit einem zusätzlichen Kapitel "Ausstellung" erweitert. Dieses finden Sie unter folgendem Link: http://www.kirchensprengung.de/cms/ausstellung.html
Der Vorsitzende des Kuratoriums Ulrichskirche e.V., Dr. Tobias Köppe, besuchte die Modellausstellung Leipziger Kirchen in der Versöhnungskirche Leipzig-Gohlis. Der Modellbauer Lothar Poetzsch (73) hat in jahrelanger akribischer Kleinarbeit alle Leipziger Kirchen im Maßstab 1:100 nachgebaut. Gezeigt werden ebenfalls vier von der SED gesprengte Kirchen.
Besichtigungen sind immer sonntags von 11-12 Uhr und nach telefonischer Rücksprache unter Tel. 0341/9107122 (Förderverein Versöhnungskirche) möglich. Am Hauptportal der Versöhnungskirche führt rechts eine Treppe hinab zum Ausstellungsraum.
Die Ausstellung "Wege und Ansichten" in der Galerie Süd in der "Feuerwache", Halberstädter Str. 140 in Magdeburg, zeigt vom 27. Oktober 2011 bis zum 25. November 2011 Bilder der Malerin Brigitte Ganß. Eines der Werke stellt die wiedererrichtete Ulrichskirche auf dem Ulrichplatz dar.
Ausschnitt aus Gemälde von Brigitte Ganß
Die Erstaufführung des Films "Die Stunde der Frauen. Die Magdeburger Trümmerfrauen erzählen" findet am Donnerstag, den 27. Oktober, um 19:00 Uhr im Kulturhistorischen Museum statt. Vor dem Hintergrund des Antrags der Stadtratsfraktion der CDU, die Trümmerfrauen Magdeburgs besonders zu ehren, unterstreicht die Gemeinschaftsproduktion des Offenen Kanals und des Museums die Bedeutung der Arbeit der Frauen für Magdeburg. Er wird einen Tag später dann auch dauerhaft in der Ausstellung "Magdeburg lebt!" gezeigt werden.
Der Ulrichsbote Nr. 4 / Oktober 2011 kann per Email (ulrichsbote@googlemail.com) bei der Redaktion des Ulrichsboten (Brigitte Draeseke, Wolfgang Wurm, Robert Christian Knorr, Hans Jörg Müller) angefordert werden.
Vereinsmitglieder und Interessierte treffen sich ab 18.30 Uhr in der Bötelstube, Alter Markt 9, 39104 Magdeburg. Eine gute Gelegenheit zum Gedankenaustausch. Es informiert ein Vorstandsmitglied über die neuesten Entwicklungen.
Wir möchten nochmals auf die in Gründung befindliche AG Ausstellung hinweisen und darum bitten, dass sich Interessierte bei Uwe Thal unter tothal@t-online.de melden. Das erste Treffen der AG wird in der zweiten Oktoberhälfte stattfinden - weitere Infos folgen.
Wir möchten auf das Erscheinen des Ulrichsboten hinweisen, einem Gesprächsforum für Freunde der Ulrichskirche, das von Mitgliedern für Mitglieder erstellt wird. Ausgabe 1 bis 3 sind bereits erschienen - wer noch keinen Ulrichsboten hat, kann sich gern per Email (ulrichsbote@googlemail.com) an die Redaktion des Ulrichsboten (Brigitte Draeseke, Wolfgang Wurm, Robert Christian Knorr, Hans Jörg Müller) wenden.
Es geht voran in Berlin. Die DB-Zeitung "mobil" berichtet in ihrer Septemberausgabe über die Aufstellung eines neuen Infocontainers namens Humboldt-Box an der Baustelle. Interessant sind auch die Kommentare der befragten Personen. Der Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, Hermann Parzinger, äußert sich zur Kuppel des Stadtschlosses: "Zur Silhouette Berlins, zu den Kuppeln von Dom, Gendarmenmarkt und Reichstag gehört die vierte Kuppel auf dem Schloss einfach dazu." Gleiches läßt sich auch auf die Magdeburger Ulrichskirche übertragen. Zur Silhouette Magdeburgs mit Dom, Kloster, Sebastians- und Johanniskirche gehört die Ulrichskirche einfach dazu. Der Stadtanalytiker Dieter Hoffmann-Axthelm resümiert über die Schlossrekonstruktion: "Mit der Rekonstruktion des Schlosses werde ein wichtiger Bezugspunkt der Stadt wieder hergestellt. Immerhin fehle Berlin seit der Sprengung des Schlosses der Mittelpunkt." Hoffmann-Axthelm weiter: "Ich gehe jede Wette ein, wenn das Schloss steht, wird es ein Renner."
Monatliches Treffen des Vorstands zu aktuellen Fragen und Themen.
Mitglieder des Vereins organisieren zum Ende des Sommers ein Fest, laden Sie alle herzlich dazu ein und bitten um Anmeldung und Unterstützung. Das Fest ist am Freitag, den 16. September ab 16.30 Uhr im Gemeindezentrum der Altstadtgemeinde Magdeburg, Neustädter Str. 6. Von 17 bis 17.30 Uhr erklingt im Hohen Chor der Walloner Kirche – wie während der Sommermonate immer freitags – Orgelmusik, gestaltet von Monika Fischer, Kirchenmusikerin im Kirchspiel Altstadt. Wir wollen grillen und hoffen, dass Salate und andere Köstlichkeiten von den Teilnehmern avisiert und mitgebracht werden. Pro Person bitten wir bei Anmeldung um 5,- €.
Am 07.09.2011 feiert Vereinsmitglied und Stadtrat Alfred Westphal (B90/Grüne) seinen 70. Geburtstag. Das Kuratorium Ulrichskirche e.V. gratuliert herzlich und wünscht dem Pensionär Gesundheit, Glück und Wohlergeben für die kommenden Jahre.
Abweichend von den bisherigen Planungen wird der erste Ulrichskirchen-Stammtisch nach der Sommerpause bereits am Freitag, den 02. September ab 18.30 Uhr in der Bötelstube, Alter Markt 9 in 39104 Magdeburg stattfinden. Alle Vereinsmitglieder wie auch Interessierte sind wie immer herzlich willkommen.
Anlässlich von 10 Jahren Amtszeit des Magdeburger Oberbürgermeisters Dr. Lutz Trümper befragte die Volksstimme 100 Einwohner zu deren Zufriedenheit mit dem Stadtoberhaupt. Neben einem grundsätzlich positiven Fazit schrieb Volksstimme-Lokalchef Rainer Schweingel über Dr. Trümper:
Lesen Sie den ganzen Artikel hier als pdf.
Auch dieses Jahr nehmen wir wieder mit einem eigenen Team am Firmenstaffellauf teil. Wir treffen uns ab 18 Uhr auf der großen Wiese gegenüber der Stadthalle im Rotehornpark und sind an den UK-T-Shirts erkennbar. Start ist 19 Uhr. Alle Vereinsmitglieder und Interessierten sind herzlich eingeladen, unser Team anzufeuern!
Unser Motto: Wir laufen nicht davon!
Am 4. Juli wird weltweit Bischof Ulrich von Augsburg verehrt, der bereits 20 Jahre nach seinem Tod vom Papst heilig gesprochen wurde. St. Ulrich, der Namenspatron der Ulrichskirche, wurde von seinen Mitmenschen sehr verehrt. Es ist überliefert, dass er bettelarm auf der nackten Erde liegend starb, nachdem er all sein Hab und Gut unter den Armen verteilt hatte. Feiern wir heute Ulrich von Augsburg!
Wir möchten auf ein Sommerkonzert mit dem Vokalkreis des Telemann-Konservatoriums am 26.6. um 17 Uhr in der Wallonerkirche hinweisen. Der Erlös des Benefizkonzertes kommt dem Förderverein der Wallonerkirche zugute.
Wir möchten auf einen Festvortrag zum Gedenken an die Einführung der Reformation in Magdeburg am 26. Juni 2011 um 19 Uhr in der Johanniskirche hinweisen. Redner ist Dr. Reinhard Höppner, der Titel des Vortrag heißt "Die Bibel als Lehrbuch für gute Politik".
Am Freitag, den 24. Juni findet unser Ulrichskirchen-Stammtisch um 18.30 Uhr letztmalig in den Wenzel Prager Bierstuben in der Leiterstraße statt. Alle Vereinsmitglieder und Interessierten sind dazu herzlich eingeladen. Nach der Sommerpause wechseln wir ab dem 30. September in die Bötelstube, Alter Markt 9. Alle Termine finden Sie unter http://www.ulrichskirche.de/cms/stammtisch.html
Am Donnerstag, den 23. Juni 2011 hält Dr. Michael Thomas von der OvG-Uni Magdeburg einen Vortrag über die "Magdeburger Kirche, Staat und Stadt und die Reformation - eine Darstellung strukturgeschichtlicher Veränderungen im 16. Jahrhundert". Der Ort ist das Guericke-Zentrum (Lukasklause).
Sitzung des Vorstandes zu aktuellen Fragen und Themen.
24.06.2011, Freitag ab 18:30 Uhr wie bisher in der Wenzelstube in der Leiterstraße
Juli und August ist Sommerpause
30.09.2011, Freitag ab 18:30 Uhr neu in der Bötelstube, Alter Markt
28.10.2011, Freitag ab 18:30 Uhr neu in der Bötelstube, Alter Markt
25.11.2011, Freitag ab 18:30 Uhr neu in der Bötelstube, Alter Markt
19.12.2012, Montag ab 18:30 Uhr neu in der Bötelstube, Alter Markt
Der Studientag widmet sich dem in Albona (Labin im heutigen Kroatien) geborenen Matthias Flacius Illyricus (1520-1575). Wissenschaftler aus Österreich, den USA, Kroatien und Deutschland stellen ihre aktuellen Forschungen und neue Quellenfunde zur Diskussion. Die Vorträge beschäftigen sich mit dem vielseitig begabten Gelehrten und seinem Werk in Theologie, Kirchenpolitik, Philologie, Historiographie, biblischer Hermeneutik und Exegese. Zugleich kommen seine europaweiten Kontakte, die weitreichenden Einflüsse seiner Lehren und ihrer gruppenbildenden Wirkungen im frühen Konfessionellen Zeitalter in den Blick.
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09.00-09.10 IRENE DINGEL (Mainz)
Eröffnung und Grußwort
09.10-09.35 STEFAN MICHEL (Jena)
Matthias Flacius Streitschriften des Sommers 1548 aus der Sicht von
'Luthers Kanzleischreibers'. Ein Beitrag zu ihrer
Überlieferungsgeschichte durch Georg Rörer
09.35-10.00 CARSTEN BRALL (Mainz)
Positionierung und Abgrenzung. Flacius und die konfessionellen
Ausdifferenzierungsprozesse in den Niederlanden 1566/67
10.00-10.40 Diskussion
11.00-11.25 ROBERT KOLB (St. Louis)
The Glossa Compendiaria: Commentary Flacius-Style
11.25-11.45 Diskussion
11.45-12.00 FRIEDHELM GLEISS (Mainz)
Vorstellung Dissertationsprojekt Die Weimarer Disputation von 1560 -
Theologische Konsensfindung im Spannungsfeld territorialer Politik
12.00-12.15 Diskussion
14.00-14.25 DANIEL GEHRT (Gotha)
"Wir sind nicht auff Flacium Illyricum, sondern Jhesum Christum
getaufft". Die Instrumentalisierung der polemischen Bezeichnung
"Flacianer" in theologischen und politischen Konflikten zwischen 1557
und 1577
14.25-14.50 RUDOLF LEEB (Wien)
Das Ende des Erbsündenstreits - Ausgang und Ende des Flacianismus
14.50-15.30 Diskussion
16.00-16.25 HARALD BOLLBUCK (Wolfenbüttel)
Historiographie als Selbstbeschreibung. Die Magdeburger Zenturien und
ihre Funktionen
16.25-16.50 LUKA ILIC (Philadelphia/Mainz)
Der Weg des Flacius von Wittenberg bis Frankfurt. Aspekte eines
theologischen Radikalisierungsprozesses
16.50-17.30 Diskussion
17.30 Abschluss des Forschungstages
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Dr. Henning Jürgens
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Gemeinsam mit der Evangelischen Altstadtgemeinde Magdeburg nimmt das Kuratorium zum Wiederaufbau der Ulrichskirche zu Magdeburg an dem vom 01. bis zum 05. Juni 2011 in Dresden stattfindenen 33. Deutschen Evangelischen Kirchentag teil. Wir sind dort vom 02. bis 04. Juni an einem Gemeinschaftsstand mit unserem Anliegen präsent. Man kann uns täglich von 10.00 bis 18.00 Uhr im Veranstaltungszelt M3 am Stand H 01 finden. Dort stellen wir uns im Rahmen des "Markt der Möglichkeiten" unter dem Motto "Wiederaufbau der Ulrichskirche zu Magdeburg - wir glauben daran"in vielfältiger Weise vor.
Der Marktbereich 2 des Marktes der Möglichkeiten, Demokratie und Gesellschaft, mit dem thematischen Stichwort Bürgerschaftliches Engagement, passt übrigens ganz ausgezeichnet zu unserem Ziel, gemeinsam mit der evangelischen Kirche und den Bürgern der Stadt Magdeburg die im Zweiten Weltkrieg nur geringgradig zerstörte und 1956 durch ideologische Willkür gesprengte Ulrichskiche wieder aufzubauen.
Wer mehr über den 33. Kirchentag in Dresden erfahren möchte, dem sei ein Klick auf www.kirchentag.de empfohlen.
Uwe Thal und Carola Schumann diskutieren am 7. Mai um 14 und um 15 Uhr im Rahmen eines Symposiums über den Bürgerentscheid in Magdeburg:
Am 7. Mai 2011 fand um 10 Uhr eine außerordentliche Mitgliederversammlung des Kuratoriums Ulrichskirche e.V. statt.

Nach Dresden und Berlin holt sich nun auch Potsdam seine historische Innenstadt zurück, die als Besuchermagnet viele Touristen in die Stadt locken wird. Neben dem Stadtschloss werden auch historische Häuserzeilen rekonstruiert werden.
(Bildanimationen Digitale Baukunst, Dipl. Ing. Matthias Hummel)
Das Mitteilungsblatt der Fördergesellschaft Potsdamer Garnisonkirche "Potsdamer Spitze" berichtet über einen Erfahrungsaustausch mit der Fördergesellschaft Dresdner Frauenkirche. Gegner der Wiederaufbauprojekte beider Kirchen sind längst zu Befürwortern geworden, Wirtschaftsbelebung ist das Resultat. Interessant ist auch der Aspekt des typischen Spenders: Ein ehemaliger Bürger der Stadt mit überdurchschnittlichem Bildungsgrad, der in Westdeutschland oder im Ausland zu Wohlstand gekommen ist und aus Liebe zu seiner Heimatstadt spendet.
(Visualisierung Digitale Baukunst, Dipl. Ing. Matthias Hummel)
Wir wünschen allen Freunden der Magdeburger Ulrichskirche frohe und gesegnete Ostern. Das christliche Fest der Auferstehung Jesu Christi wäre ohne die Sprengung der Kirche im Jahre 1956 auch heute noch in St. Ulrich und Levin gefeiert worden.
Die folgenden Bilder geben eine Übersicht, wie Grundrissdarstellungen gesprengter Kirchen in anderen Städten in den städtebaulichen Raum eingebunden werden.
Die Grundrissdarstellung der Magdeburger Ulrichskirche mußte auf Anweisung der Stadtverwaltung wieder entfernt werden:

Kuratoriumsmitglieder haben bei einem gemeinsamen Arbeitseinsatz auf Anordnung der Stadtverwaltung die auf eigene Kosten installierten Grundrisseckmarkierungen entfernt und die Rasenfläche wieder in ihren vorhergehenden Zustand versetzt. Muttererde wurde aufgetragen, Rasensamen verstreut. Der ehemalige Standort der Kirche ist ab sofort nicht mehr sicht- und nachvollziehbar. Wie bereits im Sommer 1956 wächst im Sommer 2011 wieder Rasen über die Sache.

Aus Anlass der Turmsprengung am 5. April 1956, mit der das Verschwinden der Ulrichskirche aus dem Magdeburger Bewusstsein begann, trafen sich heute 50 Menschen und gedachten der Zerstörung der bedeutenden Pfarrkirche.

Treff und Gespräche am Bronzemodell der Ulrichskirche am Sonntag, 10. April, 14 Uhr.
Vor genau 55 Jahren wurden die Türme der Magdeburger Ulrichskirche gesprengt. Sie fielen kerzengerade in sich zusammen. In den darauffolgenden Tagen wurden Schiff und Chor der 1.000jährigen Kirche abgetragen. Die Kellerräume und Gewölbe darunter blieben vermutlich unbeschadet.
Aus Anlass der Turmsprengung, mit der das Verschwinden der Ulrichskirche aus dem Magdeburger Bewusstsein begann, lädt das Kuratorium Ulrichskirche e.V. seine Mitglieder und alle Interessierten zum traditionellen Treff am Bronzemodell der Ulrichskirche am Ulrichplatz ein – am Sonntag, 10. April, 14 Uhr.
Wie auch in den Jahren zuvor wird der Sprengung der Ulrichskirche sowie der anderen neun Kirchengebäude gedacht, die dem sozialistischen Städtebau und der ideologischen Verbohrtheit der damaligen Machthaber weichen mussten. Danach bietet sich in lockerer Runde Gelegenheit zum Gespräch.
Das Kuratorium Ulrichskirche e.V. hat die Ulrichskirche seit seiner Gründung am 31.10.2007 dem Vergessen entreißen können und machte in seinem noch kurzen Bestehen vor allem auch auf die Rolle der bürgerlichen Kirchengemeinde in der Reformation und der protestantischen Bewegung in Deutschland bis zum Dreißigjährigen Krieg aufmerksam.
Hauptanliegen des Bürgervereins sind nach dem erfolgreichen Bürgerentscheid gegen den Wiederaufbau der Ulrichskirche die Beförderung der archäologischen Erschließung der vorhandenen Unterkirche mit den vermuteten Gewölben und Kellerräumen bis zum Fundament sowie die wissenschaftliche Aufarbeitung der Bedeutung der Ulrichskirche und ihrer Gemeinde für die Rolle Magdeburgs in der Reformation und für die protestantische Bewegung Deutschlands bis zur Zerstörung Magdeburgs im Dreißigjährigen Krieg.
In der DDR wurden bis in die 80er Jahre mindestens 60 Kirchengebäude gesprengt und abgerissen. Der Bürgerverein Kuratorium Ulrichskirche e.V. bemüht sich auch darum, unter www.kirchensprengung.de alle verschwundenen Kirchen zu dokumentieren.

Entsprechend der Vorgaben des Stadtrates haben Mitglieder des Kuratoriums Ulrichskirche e.V. in einem gemeinsamen Arbeitseinsatz den Infocontainer auf dem Ulrichplatz abgebaut.
