Bücher zum Thema Ulrichskirche

DKV-Kunstführer "Die Ulrichskirche in Magdeburg"

Das Kuratorium Ulrichskirche e.V. bringt einen DKV-Kunstführer "Die Ulrichskirche in Magdeburg" auf den Buchmarkt.  Das 32-seitige Heft wurde in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Kunstverlag erstellt. Es trägt die  Nummer 665 der Reihe. Der Kunstführer kostet 3 € und wird ab dem 24. Juni 2010 zunächst in der Buchhandlung Fritz Wahle (Breiter Weg 174, 39104 Magdeburg, Tel. 0391/5435740) und dem Souvenirgeschäft Magdeburg-Souvenir (Inh. Dirk Schönfeld, Domplatz 10, 39104 Magdeburg, Tel. 0391/62029788) erhältlich sein. Später wird er auch über den Buchhandel unter ISBN 978-3-422-02278-2 (www.dkv-kunstfuehrer.de) bestellbar sein.

  Wilhelm Raabe: Unseres Herrgotts Kanzlei. Delta-Verlag

Wilhelm Raabe (1831 - 1910) gehörte neben Fontane zu den bedeutendsten Erzählern seiner Zeit. Im Frühjahr 1849 kam er nach Magdeburg und ging in der Creutzschen Verlagsbuchhandlung im Breiten Weg 156 (im Haus „Zum Goldenen Weinfaß“) in die buchhändlerische Lehre. In einer Stadt, die voll bedeutender Geschichte steckt, wird auch im jungen Wilhelm das geschichtliche Interesse geweckt. Zwar schreibt er seine Erzählung „Unseres Herrgotts Kanzlei“ erst im Jahre 1861, dennoch greift er auf die Fülle seiner Erlebnisse in der Magdeburger Lehrzeit zurück. Mit der Erzählung „Unseres Herrgotts Kanzlei“ aber schuf er ein Denkmal für die protestantischen Magdeburger Bürger im Mittelalter, für ihre Stadt und die bösen Zeiten der blutigen Religionskriege. Es ist eine Magdeburger Erzählung aus den kriegerischen Zeiten der Reformation, in der sich die Stadt Magdeburg als letzte Bastion Luthers gegen die Übermacht der Widersacher behauptete. Wahrhafte Personen wie die Chronisten Sebastian Besselmeyer, Elias Pomarius, der Ratmann Ludolf Horn, der Drucker Michael Lotther, die Familien Guericke und Alemann erwachen zum Leben, wandeln über den Breiten Weg, rotten sich auf dem Alten Markt zusammen, um mit dem Marsch durch das Krökentor ihre Stadt zu verteidigen. Stolz sieht man das Jungfrauen-Banner der Stadt von den Türmen wehen, begibt sich in die dunkelsten Ecken der verwinkelten, schmalgassigen Altstadt. Ein Muß für jeden Magdeburger! (siehe auch http://www.delta-d.de/index1.html)

 Günther Korbel: Die Magdeburger Centurien. Stekovics-Verlag

Die Magdeburger Centurien stellen die erste umfassende Kirchengeschichte aus Sicht der Reformation dar, verfasst in der Mitte des 16. Jahrhunderts in der Stadt Magdeburg. Band I: In Magdeburg entstand im 16. Jahrhundert erstmals eine nach Jahrhunderten gegliederte (kirchliche) Historiographie, die eine neue Form der Geschichtsschreibung einführte. Wieso war gerade Magdeburg dazu prädestiniert? Diesem Thema nähern sich sechs Autoren (Eckhart W. Peters, Hans-Joachim Krenzke, Martina Hartmann, Christian Heitzmann, Michael Bunners, Hans Seehase, Ute Kraft). Band II: Dieser Band zeigt die wechselseitigen Beziehungen der europäischen, byzantinischen, jüdischen und islamisch-orientalischen Völker sowie in einem weit reichenden Spannungsbogen deren Profan-, Geistes- und Religionsgeschichte. Schließlich und endlich stellt diese Weltchronik kompendienartig dar, wo Magdeburg im Rahmen dieses zeitlichen Ablaufs zu finden ist. Zahlreiche Originalzitate, Anekdoten und Novellen illustrieren das Gesagte (siehe auch http://www.steko.net).

  Ballerstedt, Petsch, Puhle: Magdeburger Schriften des 16. Jh.

Mitteldeutscher Verlag. Auch wenn heute in Magdeburg die Inkunabeln der Gutenbergzeit (15. Jh.) weitgehend als verschollen gelten, so existieren doch im Altbestand der Stadtbibliothek Magdeburg, in der Bibliothek des Stadtarchivs, in der Bibliothek des Kulturhistorischen Museums und in der Bibliothek des Klosters Unser Lieben Frauen noch rund 250 Buchdrucke der Folgezeit. Dabei handelt es sich um Drucke des 16. Jahrhunderts, die hier erstmals umfassend verzeichnet werden, so dass eine künftig wissenschaftliche Auseinandersetzung mit den Schriften jeweils vor Ort möglich ist. Neben einem Bestandsverzeichnis sowie Verlustlisten der Stadtbibliothek und des Klosters Unser Lieben Frauen enthält die Publikation eine Einleitung zum Magdeburger Druck- und Verlagswesen im 16. Jahrhundert und seinen prägenden Persönlichkeiten. Abbildungen von Druckerzeichen, Titelblättern, Illustrationen sowie zeitgenössische Porträts von einzelnen Druckern/Verlegern runden den Band ab (siehe auch http://mdv.mitteldeutscherverlag.de).

 Tobias Köppe: Die Magdeburger Ulrichskirche. Mauritius-Verlag

Für 2010 ist das Erscheinen eines Buches über die Ulrichskirche in Magdeburg geplant. Seit mehreren Jahren forscht der Vorsitzende des Kuratoriums Ulrichskirche e.V. in den Archiven Magdeburgs und Sachsen-Anhalts. Das Buch wird reich bebildert sein und viele noch unbekannte Fotos und Zeichnungen der Kirche zeigen. Der Textteil zeigt die Ulrichskirche in ihrer Geschichte, Gegenwart und Zukunft. Für die Realisierung werden noch Firmen als Sponsoren gesucht. Bei Interesse bitte Email an info@ulrichskirche.de oder Telefon 0151/50151370. Vielen Dank!

 
 
 
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Zitat des Monats

"Das ist einer Stadt bestens und allerreichest Gedeihen, Heil und Kraft, dass sie viel feiner, gelehrter, vernünftiger und wohlerzogener Bürger habe."

Martin Luther

 
 
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